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Ausstellungstext 2004
2004 zeigte Vodafone in seiner Düsseldorfer Zentrale rund 120 meiner Arbeiten im Rahmen der Reihe „Kunst am Arbeitsplatz“.
Der damalige Ausstellungstext ist hier dokumentiert und wird durch Gedichte sowie persönliche Anmerkungen aus heutiger Sicht ergänzt. (2026)
Vodafone 2004
Neue Kunst-Ausstellung in der Vodafone-Zentrale in Düsseldorf
Mehr als 100 Bilder auf den Fluren des Hauses Am Seestern 1. Die Ingenieurin Annette Kunow präsentiert eine Auswahl ihrer Werke: „Skurrille Figuren des Alltags“.
Liebe Kolleginnen und Kollegen in Düsseldorf,
eine neue Kunst-Ausstellung können die Vodafone-Mitarbeiter in der Düsseldorfer Zentrale besichtigen: Die Künstlerin Annette Kunow (51) aus Bochum präsentiert ab dem 24. August 2004 im Hause „Am Seestern 1“ im Rahmen der Vodafone-Reihe „Kunst am Arbeitsplatz“ rund 120 Bilder aus ihrem Fundus. Die Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, die Kunstwerke auf der fünften, achten, neunten, elften und zwölften Etage anzuschauen.
Die gebürtige Berlinerin Annette Kunow beherrscht souverän das große und das kleine Format. So wie sie auf großen Leinwänden überzeugend Liebe und Lust, Einsamkeit und Schmerz zum Ausdruck bringt, so gelingen ihr auch kleine Illustrationen, privateste malerische Aufzeichnungen oder strenge Strukturübungen im schwierigen, schmalen Hochformat. „Da meine Bilder figurativ-gestisch sind und eigentlich immer eine Geschichte erzählen, kann der Zuschauer diese Geschichte nachvollziehen, über den Titel, oder sich einfach seine eigene Geschichte dazu schreiben.
Manche der Sammler meiner Bilder haben das Bild oder Objekt einfach umbenannt“, so die promovierte Bauingenieurin, die seit 1988 Professorin für Maschinenbau an der FH Bochum ist.
Seit 1975 beschäftigt sich Annette Kunow ernsthaft mit Kunst, zuerst im Verborgenen, dann mit Ausbildung und schießlich seit 1991 in der Öffentlichkeit.
Die Ausstellung ist bis Ende 2004 bei Vodafone im Gebäude Am Seestern 1 zu sehen. Unser Tipp: Riskieren Sie einfach mal einen Blick!
Als ich die Bilder damals auf fünf Etagen der Vodafone-Zentrale hängen sah, wurde mir bewusst, wie sehr Kunst einen Arbeitsort verändern kann.
Menschen begegneten den Bildern nicht in einer Galerie, sondern auf dem Weg zum Besprechungsraum, zur Kantine oder ins Büro.
Viele blieben stehen, kamen ins Gespräch oder sahen dieselben Bilder Tag für Tag neu.
Das war für mich eine ganz besondere Form der Begegnung mit Kunst.





