ART.FAIR 2014
Köln, 2014
Eine Präsentation auf der ART.FAIR
Mehr als eine Ausstellung
Die Galeristin erklärte mir, dass sie meine beiden großformatigen Arbeiten bewusst an verschiedenen Stellen des Messestandes platziert hatte.
Sie meinte:
„Sie wären sonst zusammen zu dominant gewesen.“
Damals fand ich das ehrlich gesagt gar nicht gut. Ich hätte meine Arbeiten lieber als zusammenhängende Gruppe gesehen.
Heute sehe ich diese Entscheidung etwas anders. Mir ist bewusst geworden, dass die Galeristin gerade die Wirkung meiner Bilder im gesamten Messestand im Blick hatte.
Eine zweite Begegnung ist mir ebenfalls in Erinnerung geblieben.
Während der Messe fragte ein Besucher immer wieder nach mir. Als wir uns schließlich trafen, stellten wir überrascht fest, dass wir uns bereits kannten.
Er hatte an einer meiner Veranstaltungen im Unperfekten Haus in Essen teilgenommen.
So wurde aus einer internationalen Kunstmesse plötzlich ein ganz persönliches Wiedersehen.
Die tun nichts, die wollen nur spielen IV 2008 - K240
Die tun nichts, die wollen nur spielen VIII 2008 - K244
Auf der ART.FAIR lernte ich den Künstler SAXA kennen. Seine Porträts entstehen ausschließlich aus handgeschriebenen Wörtern und unterschiedlich starken Linien. Er verbindet seine Kunst mit einer Weinhandlung in Köln – eine ungewöhnliche Kombination, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Von ihm erhielt ich einen Rat, den ich bis heute nicht vergessen habe:
„Nimm kleinere Arbeiten mit auf die Messe. Sie machen es leichter, Besucher später ins Atelier einzuladen.“
Damals dachte ich vor allem an Kunstmessen. Heute sehe ich darin einen allgemeinen Gedanken: Menschen brauchen oft einen ersten, einfachen Zugang zur Kunst.
Ausstellungsplakat ART.FAIR 2014




